Unterstützte Kommunikation
Es gibt zahlreiche Menschen, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Behinderung gar nicht oder nicht ausreichend sprechen können. Zu dieser Personengruppe zählen:
- Menschen mit angeborenen Behinderungen (z.B. Cerebralparese, geistige Behinderung)
- Menschen mit einer fortschreitenden Krankheit (z.B. Muskeldystrophie; MS, ALS)
- Menschen mit Schädigungen durch Unfälle (z.B. Schädel-Hirn-Trauma) oder Schlaganfälle (Aphasien) usw.
- Menschen mit vorübergehend eingeschränkten lautsprachlichen Möglichkeiten (z.B. Tracheotomie, Gesichtsverletzungen u.a.)
Körpereigene Kommunikationsformen:
- Blickbewegungen
- Mimik, Gestik und Körperhaltung
- Gebärden
- Laute
Kommunikationshilfen:
- Bildsymbole, Fotos, BLISS-Symbole
- Schriftsprache
- technische Hilfen
- elektronische Kommunikationshilfen
Das Konzept der Unterstützten Kommunikation betont die Beachtung und Akzeptanz aller vorhandenen Kommunikationsfomen. Gleichzeitig ist auch eine besondere Gesprächsführung bzw. Interaktionsgestaltung beim Kontakt mit nichtsprechenden Menschen wichtig.
