Klientel

ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)

In seinem Buch „Der Struwwelpeter“ hat der Frankfurter Kinderarzt Heinrich Hoffmann schon 1848 die Eigenheiten von ADS-Kindern mit dem „Zappelphillipp“ und dem „Hans-Guck-in-die- Luft“ beschrieben.

In der Literatur werden 2 ADS Erscheinungstypen vorgestellt:

Hauptsymptome der ADS sind:

Diese Symptome sind bei ADS-Kindern in der Regel weit vor dem 7. Lebensjahr vorhanden und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Wenn mindestens 5 Symptome länger als 6 Monate unabhängig von persönlichen oder familiären Ereignissen vorhanden sind, sollte Kontakt mit dem zuständigen Kinderarzt oder der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen werden, denn dann liegt die Vermutung nahe, dass das Kind ADS hat. Die Diagnose erfolgt über ausführliche Fragebögen, die mindestens 2 Personen unabhängig voneinander ausfüllen sollten. (Aufmerksamkeitstests haben sich bei ADS – Kindern zur Diagnostik nicht bewährt, da sie in diesen Situationen oft eine für sie außergewöhnliche Konzentration aufbringen können.)

Bei starker Ausprägung und Andauer dieser Symptome können häufig Sekundärstörungen hinzu kommen:

Die ergotherapeutische Behandlung die ADS in unserer Praxis umfasst eine eingehende Aufklärung und Beratung der Familie, Erzieher und Lehrer. In Zusammenarbeit mit den Eltern werden Verhaltensregeln erarbeitet und in den häuslichen Alltag übertragen, die das Zusammenleben mit „Zappelphillipp“ und „Träumerin“ erleichtern und Stresssituationen, wie z.B. Hausaufgaben, abbauen sollen.

Spezielle ADS-Programme nach:

Zusätzlich bieten wir in unserer Praxis folgende Behandlungskonzepte an, die sich mit langfristiger Wirkung bei ADS bewährt haben:

Die Behandlung erfolgt unabhängig davon, ob das Kind mit Medikamenten eingestellt ist oder nicht. Selbstverständlich arbeiten wir eng zusammen mit Kinderärzten und der Kinder- und Jugendpsychiatrie hinsichtlich des Therapieverlaufs und ggf. der Medikation.